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    News und Aktuelles von der IFF Meisterschule

    Mitarbeiterführung – Die ersten Tage als Chef

    Der erste Eindruck ist auch und gerade im Chefdasein entscheidend. Damit Hürden genommen, Fettnäpfchen vermieden sowie Führung und Erfolg verknüpft werden können, gilt es einige Grundsätze zu beachten:

    Zuhören können

    Der neue Chef sollte zuhören können: Je offener, geduldiger und respektvoller (ohne dabei die Sachebene zu verlassen), desto klarer wird Ihr Überblick zur Lage bzw. Ihr Eindruck von Ihren neuen Mitarbeitern sein. Überall gibt es Grabenkämpfe, alt- und liebgewordene Gewohnheiten und unnütze Abläufe. Lernen Sie diese kennen, indem Sie zuhören.

    Was willst Du?

    Der neue Chef wird von den meisten mit Argusaugen beobachtet werden: Treten Sie Vorurteilen präventiv entgegen, indem Sie von Anfang Ihre Ziele offen kommunizieren. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen in kritischen Zeiten (Personalabbau etc.) danken. Fragen Sie auch nach deren konkreten Wünschen und Erwartungen an Sie (ohne alles zu versprechen – dies führt nur zu Enttäuschungen). Aber zu wissen, was man an Erwartungen an Sie hegt, ist wichtig.

    Eile mit Weile

    Treffen Sie keine vorschnellen Entscheidungen! Auch wenn ein Ablauf noch so unsinnig ist: Das Porzellan (und das Vertrauen) sind schnell zerschlagen. Bleiben Sie respektvoll. Schlafen Sie eine Nacht drüber, besprechen Sie sich bei besonders heiklen Dingen mit Ihrem Coach, Ihrer Frau, Freunden etc. Handeln Sie nie aus dem Affekt!

    Stärken stärken

    Nehmen Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter wahr. Sehen Sie nicht nur, was sie falsch machen, sondern auch, was sie gut machen. Loben Sie Ihre Leute für Ihre Kompetenzen! Lob und Kritik haben beide ihren Platz – eine Fixierung auf das zweite, wie es heute leider immer noch bei vielen Führungskräften üblich ist, verhindert langfristigen Erfolg.

    Oben und Unten

    Ein einseitiges Ausrichten auf Ebene über Ihnen ist ebenfalls nicht anzuraten. Sie brauchen Ihre Mitarbeiter für den Erfolg – und Ihre Mitarbeiter brauchen Sie. Natürlich ist die Außendarstellung anhand von Zahlen, Daten, Fakten wichtig: Doch Ihre Truppe braucht Aufmerksamkeit, um zu Ihnen zu halten, wenn der Gegenwind eines Tages stärker wird und der Seegang rauer.

    Gemeinsam voran

    Vor allem: Bleiben Sie authentisch! Zwingen Sie sich keine Maske auf – seien Sie so, wie Sie sind. Umso leichter wird es Ihren Mitarbeitern fallen, sich Ihnen gegenüber authentisch zu verhalten. Richten Sie sich auf Ziele aus und feiern diese, wenn Sie erreicht wurden. Kleine Gesten (danke – das haben Sie richtig gut gemacht) können große Wirkung zeigen.