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    News und Aktuelles von der IFF Meisterschule

    Unterschied Handwerksmeister und Industriemeister – ein vergleichbarer Abschluss?

    Der Meistertitel zählt zu den höchsten Bildungsabschlüssen außerhalb des akademischen Bereichs. Ein Meisterbrief zeigt, dass der Inhaber über weitreichende fachspezifische, kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie praktische Erfahrung in seinem Beruf verfügt.

    Zudem ist der Meisterbrief die Voraussetzung für die Führung eines Betriebs sowie für die Tätigkeit in der betrieblichen Berufsausbildung. In Deutschland haben die Meisterberufe ihren Ursprung im Handwerk und genießen hohes Ansehen. Neben dem Meistertitel im Handwerk gibt es seit einigen Jahren aber auch den Abschluss des Industriemeisters. Letzterer legt seine Meisterprüfung aber nicht vor der Handwerkskammer, sondern vor der Industrie- und Handelskammer ab. Gemeinsam ist beiden Abschlüssen, dass die Bewerber über praktische Berufserfahrung von einem oder mehreren Jahren verfügen müssen.

    Das Aufgabengebiet von Industriemeistern

    Industriemeister bekleiden in Industriebetrieben die Positionen von technischen Führungskräften. Sie sind in Arbeitsgruppen und Abteilungen mit der organisatorischen Führung sowie Aufgaben im Personalwesen betraut. Ihre Verantwortlichkeit bezieht sich unter anderem auf die Materialbereitstellung sowie die Logistik. Auf der mittleren Managementebene übernehmen Industriemeister die Koordination von Produktionsabläufen und planen den benötigten Personaleinsatz. Auch obliegt ihnen die Qualitätssicherung sowie die Überwachung von Wartungsarbeiten. Nicht zuletzt sind Industriemeister Ansprechpartner für Arbeitssicherheit und Umweltschutz.

    Handwerksmeister versus Industriemeister - die wesentlichen Unterschiede

    Auch Industriemeister haben die Möglichkeit, sich im handwerklichen Bereich selbstständig zu machen. Allerdings benötigen sie aufgrund der Meisterpflicht im Handwerk einen Handwerksmeister. Nur bei zulassungsfreien Berufen entfällt diese Pflicht.

    Was die betriebswirtschaftlichen Themen anbelangt, geht die Weiterbildung zum Handwerksmeister weit über die zum Industriemeister hinaus. Während sich angehende Handwerksmeister intensiv mit Rechnungswesen und Buchhaltung beschäftigen, haben die Inhalte der Industriemeisterkurse einen starken Bezug zu den Tätigkeiten eines Industriekaufmanns.

    Handwerksmeister erhalten grundsätzlich einen Eintrag in der Handwerksrolle. Dies ist seit der Überarbeitung der Handwerksordnung im Jahre 2004 auch für Industriemeister möglich. Jedoch weichen die Regelungen in den einzelnen Bundesländern dabei voneinander ab. Interessenten sollten sich deshalb bei ihrer zuständigen Industrie- und Handelskammer informieren.

           Das IFF Institut für Fach- und Führungskräfte: Nominiert für den German Innovation Award 2018!
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